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Jetzt wird Realität, was schon immer zur Philosophie der Stadtteilentwicklung zählte. Jede...

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Die „Freiheit“ damals…

 

Die „Freiheit“ hat Geschichte: Lange war das Gelände am Ostseefjord Schlei für die Öffentlichkeit gesperrt. Doch der Stadtteil war schon immer ein Ort der Begegnung: „Auf der Freiheit“ fanden Jahrmärkte und Schützenfeste statt.

 

Als „freies, plattes Feld, das von aller Welt zertreten wird“ bezeichnete der Schleswiger Chronist Ulrich Petersen Anfang des 18. Jahrhunderts den heutigen Stadtteil. Die „Freiheit“ war für die Schleswiger bereits im Mittelalter Weideland und Veranstaltungsort. Schon früh wurde das Gelände auch für Militärzwecke genutzt. Anfang des 17. Jahrhundert fanden Musterungen und Schießübungen statt. Später diente die „Freiheit“ in Schleswig stationierten Einheiten als Reitplatz.

 

Untrennbar verwoben ist die Geschichte des neuen Stadtteils mit dem St. Johannis-Kloster, das seit dem Mittelalter auf dem Holm besteht. Es war unter anderem für den Fährbetrieb verantwortlich. Über einen Nebenweg des berühmten Ochsenweges vom dänischen Viborg nach Wedel kamen Pilger und Kaufleute, um mit einem Kahn die Schlei zu überqueren.

 

Später wurde die „Freiheit“ zum beliebten Badestrand. Das Bürgertum genoss bereits Ende des 19. Jahrhunderts die maritime Sommerfrische. Sportlich ging es Anfang des 20. Jahrhunderts auf dem Fußballplatz zu – der „1. Schleswiger Fußballverein“ wurde 1906 im alten Fährhaus gegründet. Segler und Ruderer wetteiferten auf dem Wasser. Das Militär bereitete der Sommeridylle ein Ende: 1935 wurde mit dem Kasernenbau begonnen und das Gelände für die Öffentlichkeit gesperrt. Die „Freiheit“ wurde zum Seefliegerhorst.

… und heute

 

Als die Bundeswehr 2003 ihren Standort „Auf der Freiheit“ aufgab, hinterließ sie ein 56 Hektar großes Gelände direkt am Ostseefjord Schlei. Die Fläche ist eines der bedeutendsten Konversionsprojekte in Schleswig-Holstein – und gehört durch ihre Lage am Wasser zu den begehrtesten Grundstücken im Bundesland.

 

Mit dem neuen Stadtteil „Auf der Freiheit“ entsteht ein Modell-Projekt zur Zukunft des Wohnens, verbunden mit der Hoffnung, Menschen nach Schleswig zu ziehen – sowohl neue Bewohner als auch Gäste. „Auf der Freiheit ist kein x-beliebiges Immobilienprojekt, sondern der Versuch, Schleswig neu zu denken. So geht Konversion!“, zeigte sich Ministerpräsident Torsten Albig bei seinem Besuch im Sommer 2012 begeistert vom neuen Leben an der Schlei.

 

Generationsübergreifend und für alle Ansprüche konzipiert, wird weitestgehend barrierefrei gebaut. Es wird Einrichtungen für alle Lebenssituationen geben wie zum Beispiel einen Kindergarten und eine Pflegeeinrichtung. Unter anderem sind auch ein Hotel, eine Gesundheits-Therme und ein Ferienpark geplant. 

 

Von der neuen „Freiheit“ wird nicht nur Schleswig, sondern das ganze Umland profitieren: Der neue Stadtteil wird Urlauber aus ganz Deutschland an den Ostseefjord ziehen und die Bedeutung der Region als Tourismusstandort stärken. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Zielgruppe der Wassersportler: Für sie wird ein Yachthafen mit 250 Liegeplätzen eingerichtet.