Am Fjord des Geschehens
Bisher war es tabu. Rund 70 Jahre lang war einer der schönsten Flecken, den die Stadt Schleswig zu bieten hat, militärisches Sperrgebiet. Eingezäunt, Zutritt verboten. Bevor sich dort in den Dreißigerjahren die Wehrmacht breitmachte, waren die zwei Kilometer idyllischen Schleiufers der große sommerliche Treff für Jung und Alt, Tummel- und Badeplatz nicht nur für die Schleswiger.
Damals "Auf der Freiheit"
Heute "Auf der Freiheit"
Jetzt zieht hier wieder ziviles Leben ein. Die Bundeswehr ist abgerückt, der Standort aufgegeben, und ein paar Investoren sind mit großer Begeisterung ans Werk gegangen, haben einen neuen Stadtteil am alten Freizeit- und Badeplatz entworfen, der nun im Einvernehmen mit den Stadtvätern im Entstehen ist. Er wird Schleswig, diese Perle zwischen Nord- und Ostsee, um eine beachtliche Attraktion reicher machen – ihren Bürgern und Freunden zur Freude.
Der Badestrand "Auf der Freiheit" ist seit der Eröffnung der Landesgartenschau im April ein öffentlicher Badestrand geworden. Eine schöne Alternative zum Luisenbad auf der Landesgartenschau.
Kulturstadt Schleswig
Zwischen dem Gelände "Auf der Freiheit" und dem Dom mit seinem großartigen Brüggemann-Altar liegt das St.-Johannis-Kloster und dahinter der Holm, das alte Fischerdorf, das früher einmal Insel war. Doch die Stadt bietet noch weit mehr Sehenswürdigkeiten: das eindrucksvolle Schloss Gottorf mit seinen drei Museen und im wiederhergestellten Barockgarten der rotierende Riesenglobus, der im 17. Jahrhundert durch seine Einzigartigkeit der Stadt Schleswig Weltruhm eingebracht hat. Der Freiheit gegenüber, am anderen Ufer der Schlei, liegt das Museum Haithabu, einst die bedeutendste Stadt und Handelsmetropole der Wikinger in Norddeutschland.













